Wir entwickeln barrierefreie Wohnprojekte

Die Projektidee

umfasst die Schaffung eines zukunftsfähigen Wohnangebotes mit gemeinschaftsstiftendem und gemeinwesenbezogenem Ansatz – möglichst generationsübergreifend. Die barrierefreie Architektur bildet hierfür die baulichen Voraussetzungen. Frühzeitiges Einbeziehen der zukünftigen Bewohner/innen ist gewollt.

Das Ziel

ist eine lebendige Hausgemeinschaft, Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit in der eigenen Wohnung bis ans Lebensende durch:

Die gegenseitige solidarische Hilfe

Das Einbringen der individuellen alters- und geschlechtsspezifischen Fähigkeiten und Erfahrungen in das Projekt. Aktive Förderung der Gemeinschaft, d.h. der Vereinsamung entgegen wirken durch den Aufbau und das Teilen von Gemeinsamkeiten und Alltagsgeschehen.

Die Sicherheit im Wohnen

Kalkulierbare und finanzierbare Mietkosten; Kosten- und umweltschonende Bauweise. Nutzung des Gemeinschaftsraums auch für andere ehrenamtliche oder professionelle Initiativen sowie Bewohner des Stadtbezirkes.

Die Finanzierung

Diese wird durch ein eigens hierfür erarbeitetes Modell des Mieterdarlehens sichergestellt. Durch das finanzielle Engagement der Mieter kann vermieden werden, in entsprechender Höhe Kapitalmarktmittel aufzunehmen, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit einem Zinssatz von ca. 5,2 % verzinst werden müssten. Diese Kostenersparnis wird im Rahmen der Mietpreisgestaltung wieder an den Mieter zurückgegeben und mindert damit die monatliche Miete über den Mietzeitraum von maximal 15 Jahren in äquivalenter Höhe. Die Mieterbeteiligung wird so quasi „abgewohnt“ und reduziert sich bis zum Ende der Laufzeit linear. Das Resultat ist, dass so die Miete über die gesamte Zeitspanne auf einer gleichbleibenden Hö-he gehalten wird. Lediglich die fixen und verbrauchsabhängigen Nebenkosten im Sinne von Anlage 3 zu § 27 der II. Berechnungsverordnung sind variabel und werden jährlich durch das GSW festgestellt und mit den Bewohnern abgerechnet.