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Trio am Sachsenhäuser Seehofpark präsentiert sich zum Tag der Architektur

Über die nachhaltige Sanierung ihrer Wohnanlage berichtet die GSW der Öffentlichkeit am 28. und 29. Juni 2025.

(Frankfurt am Main, 23. Juni 2025) – Die Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH (GSW) lädt am 28. und 29. Juni auf das Gelände ihrer aus drei Wohnhäusern bestehenden Wohnanlage im Lettigkautweg 39 zur Besichtigung ein. Interessierte haben dann die Gelegenheit, sich bei den Bauherren und Architekten über die nachhaltige Sanierung des Ensembles zu informieren, wie die GSW heute mitteilt.


Das Projekt wurde von der Architektenkammer Hessen AKH ausgezeichnet und zum bundesweit stattfindenden Tag der Architektur 2025 ausgewählt. Hier werden neben den gestalterischen Aspekten der Projekte auch deren Nachhaltigkeit bei Bau und Betrieb demonstriert.


Für die Sanierung des aus den 60er Jahren stammenden Ensembles mit 86 Wohnungen entwickelte das Darmstädter Büro LANG+VOLKWEIN Architekten und Ingenieure ein Sanierungskonzept mit Pfad zur Klimaneutralität bis 2045. Die Wärmeversorgung der Wohnhäuser erfolgt nun mittels Wärmepumpen, die durch solarthermische Anlagen auf jedem Gebäude unterstützt werden. So konnte die Effizienzklasse der Gebäude von G auf B verbessert werden; die CO2-Emissionen sinken von knapp 60 auf ca. 15 kg(m²a). Bei der Umsetzung dieser Ziele wurden auch erhebliche Ressourcen eingespart, indem die existierende Wärmedämmung der Fassade erhalten und überdämmt wurde. Weiterhin wurde für die Feuerwehrzufahrten das Betonpflaster aus dem Bestand wiederverwendet und Schotterrasen für Zufahrten verwendet.


Architekt Jürgen Volkwein wird durch die Wohnanlage führen und betont, dass der alte Baumbestand des Geländes gänzlich erhalten wurde: „Dies trägt maßgeblich zur hohen Wohnqualität der 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen mit Balkonen und direktem Blick ins Grüne bei.“ Zudem stärkt sein markantes Farbkonzept die Identität des Ensembles.


GSW-Geschäftsführer Mario Emmermann bedankt sich bei Mietern und Nachbarn: „Die Geduld während der Bauarbeiten hat sich gelohnt. Die ausgezeichnete Architektur der Häuser ist eine Bereicherung für alle Anwohner.“ Sein Kollege Andreas Schulz setzt bei der Wiederherstellung der Außenanlagen auf Nachhaltigkeit: „Wir wollen Biodiversität in unserem Gesamtbestand fördern. Dazu starten wir in diesem Ensemble ein Pilotprojekt.“


Die Führungen finden statt am Samstag, 28. Juni, um 14.30 / 15.30 / 16.30 Uhr und am Sonntag, 29. Juni, um 10.30 / 11.30 / 12.30 Uhr im Lettigkautweg 39, Frankfurt-Mühlberg.