Neubau von 16 Seniorenwohnungen und einer Tagespflegeeinrichtung

 

 

 

Caritas Altenzentrum „Maria Königin“
Seminarstraße 4a in Mainz Drais

Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Seniorenwohnheims

Der Caritasverband hat als Ergänzung und Erweiterung des Caritas-Altenzentrums Maria Königin in Mainz-Drais sein Angebot um 16 Seniorenwohnungen und einer Tagespflegeeinrichtung ausgebaut. Nach 16 monatiger Bauzeit wurde im August 2020 der Neubau errichtet.

Baubeginn: April .2019
Spatenstich: 07.05.2019
Richtfest: 23.09.2019
Fertigstellung: 18.08.2020

Die GSW Baugesellschaft mbH wurde von der Caritas Altenhilfe St. Martin Rheinhessen gGmbH mit der Realisierung des Projektes beauftragt nachdem die Machbarkeitsstudie eine positive Bewertung ergab.

Der 2-geschossige Neubau mit ausgebautem Dachgeschoss wurde von der GSW als Generalübernehmer geplant und realisiert. Er verfügt über keinen Keller und wird über den Bestand mit Heizwärme versorgt.

Besonderer Wert bei der Planung des Hauses wurde auf eine wohnliche Atmosphäre gelegt. Hier steht das Wohnen im Vordergrund. Dieses spiegelt sich auch in der Gestaltung des Hauses wieder. Ebenfalls wurde Wert gelegt auf eine optimale Besonnung und Belichtung der einzelnen Zimmer. Die Tagespflege und alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar. Die 9 Pkw Stellplätze sowie die Abstellflächen für Fahrräder befinden sich auf dem Grundstück.

Wohnfläche der 16 Wohnungen gesamt beträgt über alle Geschosse 867 m².

In Abstimmung mit der Sozialplanung der Stadt wurde die Tagespflege als autarkes Gebäudeteil mit einem attraktiven Außengelände für ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für pflegebedürftige ältere Menschen konzipiert.
Auf einer Fläche von ca.190 m² können 12 bis 15 pflegebedürftige Tagespflegegäste die Einrichtung nutzen und sich auf einen abwechslungsreichen Tag mit vertrauten Personen und Gesichtern freuen.

Trotz des mit rd. 2,5 Mio. € überschaubaren Auftragsvolumens und des mit zwei Vollgeschossen einfachen Baukörpers ohne Keller gab es beim Bau etliche Herausforderungen zu bewältigen: Die schwierige Andienung durch denkmalgeschützte Tordurchfahrten, relativ wenig Platz für den Baubetrieb und extremer Kostendruck durch ständig steigende Baupreise bereiteten dem GSW-Baustellenteam einiges Kopfzerbrechen. Für guten Ausgleich sorgte aber ein sehr gutes Verhältnis zur Bauherrschaft und ein ständiger, konstruktiver Austausch mit allen Projektbeteiligten bei der Caritas.

Kostensicherheit und Fairness bei der Auftragsabwicklung standen im Vordergrund bei der Projektabwicklung. Dabei hat der Generalübernehmervertrag, der für dieses Projekt erstmals ausgehandelt wurde, durchaus Modellcharakter beim „Bauen für Dritte“ – dem kleinsten GSW-Geschäftsfeld , nach der Schaffung von Wohnungen im eigenen Anlagevermögen und dem Bauträgergeschäft. Dieses Vertragsmodell will das GSW -in abgewandelter Form- auch bei weiteren Projekten im kirchlichen Gesellschafterkreis fortführen , so etwa zur Zeit bei einem Caritas-Projekt etwa im hessischen Bensheim.

„Die Mühe hat sich gelohnt“, freut sich GSW-Geschäftsführer Filip John, „die Einfügung des Neubaus in den Kontext bestehender Gebäude und Nutzungen des Seniorenzentrums Maria Königin ist wirklich geglückt.“ Denn nicht nur der Baukörper passt sich perfekt ein, vielmehr sorgt das zeitgemäße Betreuungskonzept für eine Abrundung des Leistungsangebots um dringend benötigte, barrierefreie Apartments. Dadurch wird betagten Menschen die Teilhabe am Leben in dörflichen Umfeld ermöglicht, das geschieht aber im beschützen Lebensraum einer erfolgreich betriebenen Pflegeeinrichtung.